Leider habe ich es letzte Woche nicht geschafft den Beitrag fertigzustellen. Daher fasse ich jetzt einfach mal 2 Wochen in einem zusammen. Im Moment mache ich gefühlt 30 Sachen gleichzeitig. Ein wenig räumen hier, ein wenig räumen da. Ein bisschen häkeln. Dazwischen schlafen und den Rücken entlasten.

Die Woche vom 18. bis zum 24.1. habe ich mich nochmal hauptsächlich meinen Bücher und Zeitschriften gewidmet. Aber auch die Küche muss jetzt langsam erneut dran glauben.


Tag 1:
Das Buch habe ich beim örtlichen Tierheim bei der Tombola mal gewonnen und seitdem steht es im Regal. Leider sind Thriller/Krimis absolut nicht mein Genre. Daher werde ich es der Bücherei spenden, denn es ist absolut neuwertig. Passt auch ganz gut, da ich mich jetzt sowieso mal in der örtlichen Bibliothek anmelden möchte um dort dann zukünftig auch auf die Kindermedien zurückgreifen zu können. So kenne ich es selber noch aus meiner Kindheit und man muss eben nicht alles immer selber kaufen.

Tag 2-3: Weitere Bücher, die mich durch die Ausbildung und Herbariumsanfertigung und durch jahrelange Kaninchenhaltung begleitet haben. Seit 4 Jahren stehen sie aber ungenutzt rum, da man einfach im Internet/Apps deutlich schneller fündig wird und ich auch keine Lust mehr habe, einen oder mehrere Naturführer im Wanderrucksack mitzuschleppen. Ist einfach zu unpraktisch und mittlerweile kenne ich so viele Pflanzen, dass man eh kaum noch in die Bücher schauen muss. Was Kaninchen fressen dürfen von draußen weiß ich nun auch in ausreichender Vielfalt.

Tag 4: Fragt nicht, warum dieses grausam aussehende uralte Backblech noch bei uns in der Küche versteckt war. Ich weiß es selber nicht. Sauber bekam man es schon gar nicht mehr und wir besitzen ja noch andere und saubere Bleche. Also ab in den Müll.

Tag 5-7: 3 alte Ausgaben der MollieMakes, die ich vor Ewigkeiten gekauft habe. Genutzt hab ich sie nie wirklich und aussortiert habe ich sie nie, da sie ja in der Anschaffung so teuer waren. Also mal wieder genau der falsche Ansatz um Sachen zu behalten. Zum Wegwerfen aber auch zu schade, daher werden sie wohl auch in der Spendenbox landen.

Die Ausbeute der Woche vom 25. bis zum 31. schaut folgendermaßen aus:


Tag 1: Ein Maßband. Ein kleiner lapidarer Gegenstand, der recht unsichtbar in einer Kiste vor sich hindämmerte. Insgesamt habe ich aber mittlerweile mehrere Maßbänder angesammelt und bin der Meinung, man braucht letztlich doch nur eins. Daher darf das jetzt gehen.

Tag 2: Dieser Holzknopf lag mal vor Jahren einer Zeitschrift bei. Er ist sehr groß und für mich absolut unbrauchbar. Ich bin nicht so der Fan von Knöpfen als Element an handgearbeiteten Schals oder so. Genau sowenig bin ich mittlerweile mehr Fan davon, Dinge aufzubewahren die man „ja mal irgendwann brauchen könnte„. Dieses irgendwann ist nach ein paar Jahren dann auch mal vorbei. Also weg.

Tag 3-5: Wir haben in meinem Tagesbett von Hemnes 3 wundervolle große Schubladen. Zwei dieser Schubladen beherbergten unsere Einkaufstaschen und meine Handtaschen. Schon lange waren mir die überquellenden Schubladen ein Dorn im Auge und ich hab dieses Thema jetzt endlich mal abgehaken können. Wir nutzen ja keine Einwegplastiktüten oder Plastiktüten generell – aber wenn man dann mal spontan was eingekauft hat, fehlte oft die Mehrwegtasche oder der Beutel und man kaufte eine neue an der Kasse des Ladens. Das Ergebnis lag dann vor mir: alleine 35 Stoffbeutel jedweder Größe, Firma, Farbe etc. und um die 20 Mehrwegtaschen für größere Einkäufe. Ich habe hier radikal aussortiert, denn so viele Taschen braucht niemand. Der Mann, der in einer sozialen Einrichtung arbeitet, nimmt jetzt den Großteil mit. Einen Klappkorb und 5 große Taschen habe ich fürs Auto behalten und 10 schöne Jutebeutel für Kleinkrameinkäufe liegen jetzt gewaschen, ungebügelt und ordentlich im Eingangsbereich in einer Schublade. Zusätzlich flogen 2 meiner alten Handtaschen, in die nix reinpasst und die schon echt oll sind, ebenfalls raus.

Tag 6: In diesem Jahr habe ich unsere völlig mit Visitenkarten, Tickets und Co zugemüllte Magnetpinnwand mal entmüllt und die Familien-Infostation umgewandelt. Wir nutzen jetzt einen Familienkalender für die Termine und die Magnetwand hat ausgedient. Karten und Co kommen jetzt erstmal eine Zeit mit an den Kühlschrank und fliegen dann ebenfalls direkt raus.

Tag 7: Töpfe hatten wir schon aussortiert, aber dieser ist irgendwie übersehen worden, da er unscheinbar als Beschwerung und Katzenabwehr auf dem Mülleimerdeckel stand. Man mag nämlich nicht glauben, wie interessant Mülleimer für Katzen sind. Leer wie voll. Mit der nächsten Recyclinghoffuhre geht der Topf dann auch.

Ich muss gestehen, dass ich echt fasziniert bin, wie schnell der Monat rum ging und ich es tatsächlich geschafft habe, am Ball zu bleiben. Jetzt kann der Februar starten und ich bin gespannt, was sich da dann ansammelt.