Es ist immer wieder merkwürdig zu sehen, wie schnell die Zeit umgeht. Gestern noch Weihnachten und Silvester gefeiert und schon ist der Januar fast wieder um. Ich werde mal schauen, wie regelmäßig ich die Wochenlieblinge posten werde. Möchte mir da auch keinen Stress machen, posten zu müssen. Die ersten drei Wochen des Jahres habe ich ja schon übersprungen. Drei Wochen hintereinander zu posten, dass ich entweder geschlafen oder gearbeitet habe, fand ich jetzt auch nicht sonderlich spannend.
Aber schauen wir doch mal, was sich in der letzten Woche so getan hat.

Die Woche begann wie die davor geendet hat: mit einem erkrankten Mann auf der Couch, den das Todessternvirus dahingerafft hatte. Er überlebte tatsächlich nur knapp und konnte am Donnerstag wieder zur Arbeit. Zu diesem Zeitpunkt war meine Woche schon fast zu Ende. So sehr ich mich immer auf Freitage gefreut habe, da man da so schön um 12 Uhr mal den Stift fallen lassen konnte, so schwer fiel es mir diesmal. Freitag war tatsächlich schon mein letzter Arbeitstag. Jetzt stehen offiziell 2 Wochen Urlaub auf dem Plan und dieser geht dann nahtlos in den Mutterschutz über.
Irgendwie ist das ein ganz komisches Gefühl, dass ich mit gutem Gewissen und stressfrei ab jetzt ein paar Wochen Zuhause sein kann (und letztlich sogar eigentlich 1 Jahr daraus mache). Meine Arbeit und die Kollegen vermisse ich trotzdem schon etwas. Im Gegensatz zu meinen vorherigen Stellen bin ich hier immer sehr gerne arbeiten gegangen. Aber habe ich nicht zum Abschied einen schönen Schreibtisch gehabt? Ich bin immernoch total begeistert und freu mich schon die Wimpel, den Miffy und die Lichterkette ins kommende Kinderzimmer zu integrieren. Farblich wird es perfekt zu meinen Vorstellungen passen.

Da der Mann ja, wie gesagt, schwerst erkrankt war, passierte dann nicht so viel im Freizeitbereich. Zumal ich weiterhin schwangerschaftsbedingt ziemliche Probleme mit dem Rücken habe und mir langsam ziemlich eingeschränkt vorkomme.
Der Mann vegetierte auf der Couch und ich habe ein bisschen gehäkelt und Ravelry nach Projekten durchforstet. Mein Apothekerschrank, in dem ich meine Wolle und Garne aufbewahre, quillt langsam über. Manche Knäule vegetieren dort schon seit 7 Jahren vor sich hin und ich habe mir vorgenommen, jetzt doch mal den Vorrat etwas abzubauen durch Projekte bzw. auch auszumisten. Mit der Zeit hat sich einfach herauskristallisiert mit welchen Qualitäten ich am liebsten arbeite und welche eben nicht so meins sind. Wobei ich mir auch nichts vormache: für jedes abgebaute Knäuel bestelle ich eh wieder was nach – dann aber eben von mir bereits erprobte Qualitäten, die nicht jahrelang rumliegen und Platz wegnehmen.

Am Samstag war dann unser Wochen-Highlight. Meine Eltern und ich hatten Fabian zu Weihnachten ein Fotoshooting geschenkt mit Wölfen. Mein Ticket dafür habe ich mir dann selber gekauft, da ich es dann doch doof fand, nur am Rand zu stehen. Also fanden wir uns nun am Samstag bei gefühlten Minus 20 Grad in Sonsbeck bei der Auffangstation Wolves Unlimited wieder und durften dort mit einem Fotografen und den beiden Polarwölfen Kiba und Taiga Fotos machen. Da werde ich aber nochmal einen gesonderten Beitrag schreiben wenn wir unsere bearbeiteten Fotos haben. Es war auf jeden Fall ein ganz spannendes Erlebnis mit viel Respekt und viel Freude unsererseits und eben auch etwas sehr spontanes, denn mit Wölfen lassen sich nicht gezielt gestellte Bilder machen. Auch die Schwangerschaft war kein Problem. Nur mit Kind selber können wir dann eben erst in 14 Jahren kommen – aus diversen Gründen eine sinnvolle Regelung.

Und schon war die Woche wieder um und wir starten bereits in die 5. Woche des Jahres (in der ich auch wieder einen Babyfernseh-Termin habe)