Wow, und schon ist das Jahr 2020 schon 10 Tage alt. Die Zeit rast wirklich total vorbei. Nach meinem Jahresrückblick kam jetzt noch nicht so viel mehr von mir, da ich noch ein wenig in der Organisationsphase stecke. Chaotisches Drauflosbloggen hat früher schon nicht funktioniert, daher strukturiere ich mich gerade tatsächlich im Hintergrund noch ein wenig. Seht es mir nach – es wird nach und nach deutlich mehr kommen. Da wir im März auch unser Baby bekommen, wird es sicherlich immer wieder einiges zu berichten geben. Im Sommer bekommen wir zum Beispiel unser Kinderzimmer zur Wohnung dazu und ich kann mich gestalterisch mal austoben. Zudem habe ich bereits ein paar Baby-DIY-Projekte beendet, begonnen oder noch auf dem Plan und möchte natürlich viel zeigen und die große Frage: funktioniert Minimalismus mit Kind? Aber auch sonst habe ich einiges geplant für das Jahr und von den drei größten Projekten/Challenges möchte ich heute erzählen.

365 Days – Free your stuff
Bei Monika von minime.life gab es in den letzten Jahren ja die Aktion „Dein minimalistisches Jahr“ mit monatlichen Aufgaben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich erst durch diese Aktion dazu gekommen bin, mich mit meinem Krempel und meinem Leben mal auseinanderzusetzen. Ich habe zwar nicht alle, aber einige dieser Monatsaufgaben still abgearbeitet und wirklich gemerkt, wie gut es einem tut, wenn man nicht so viel besitzt.
Diese Aktion wird jetzt in diesem Jahr nicht mehr aktiv fortgeführt, aber man kann noch die Monatsaufgaben auf ihrem Blog einsehen und natürlich für sich bearbeiten. Ich möchte mich aber dieses Jahr ihrem diesjährigen neuen Projekt zuwenden:

Mit der Challenge „365 Days – Free your stuff“ möchte ich – noch mehr als bisher – Ballast loswerden. Und das konstant über das gesamte Jahr. Dafür werde ich mir jeden Tag eine Sache aussuchen, von der ich der Meinung bin, dass ich sie nicht mehr brauche. Und diese werde ich dann in einen Karton packen. Den jeweiligen Gegenstand zurück zu holen, ist nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Ziel ist es, am Ende des Jahren 365 Dinge in dem Karton zu haben, die ich guten Gewissens loslassen kann.

Quelle: https://minime.life/365daysfreeyourstuff/

Ich werde etwas verspätet starten, da ich erst gestern von der Aktion gelesen habe. Aber auch so werde ich hier nicht täglich meinen aussortierten Gegenstand posten, sondern eine Wochenzusammenfassung schreiben und auf einer Projektseite auf dem Blog die Bilder sammeln, denn viele Dinge werden wohl direkt im Müll landen (meine Prognose, aber kann auch anders kommen). Ich bin gespannt, was am Ende alles zusammenkommt. Mit der Wochenzusammenfassung bleibe ich selber auch flexibler, ob ich einmal die Woche 7 Gegenstände oder täglich einen aussortiere. Begründen werde ich meine Entscheidungen aber dann in der Zusammenfassung.
Bei Instagram läuft die Aktion dann auch unter #365daysfreeyourstuff. Vielleicht hat ja noch jemand Luste dabei mizumachen. Immerhin ist ein Teil am Tag ein gut machbarer Umfang.

Wochenlieblinge 2020
Den Titel habe ich mir jetzt bei Sari abgeschaut, die ja schon recht lange mit ihren Wochenlieblingen dabei ist. Ich mag solche Rückblicke und Reflexionen und werde sie aber auf die ganze Woche beziehen. Daher wird der jeweilige Post wohl immer Sonntags oder Montags erscheinen. Ich bin ja wirklich gespannt wie sich die Wochen so über das Jahr verändern werden. Raus aus dem Job, rein in den Mutterschutz und im Frühjahr dann der Start ins Elternleben. Es wird aufregend. Ich freue mich und bisher kann ich da die ganzen negativen Kommentare, wie schrecklich mein Leben werden wird, gut ausblenden.

1000 Fragen an dich selbst
Ein Gigaprojekt, das ich sicherlich über das Jahr hinaus ziehen werde, aber das schon ganz lange auf meiner Liste steht. Ein ähnliches Projekt mit Fragen mache ich derzeit schon in meinem Planer. Dazu an anderer Stelle mehr, wenn ich mein Planungssystem für 2020 vorstelle. Die Fragen habe ich mir schon vor über einem Jahr bei feierSun heruntergeladen. Ich bin mal gespannt, was ich so über mich erfahren werde.

Das sind sie also – die drei bisher größeren Projekte für das Jahr 2020, die eher persönlicher Natur sind.

Was habt ihr so vor? Mögt ihr Challenges oder findet ihr sie überflüssig?

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